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Dionysos

Der tanzende, lärmende, grausame Gott

Ein Gespräch mit der Berliner Religionswissenschaftlerin Susanne Gödde und dem italienischen Philosoph Paolo Pecere

Dionysos ist der griechische Gott des Weins, der Ekstase und des Wahnsinns – und auch des Theaters, denn die kultischen Festspiele, die ihm zu Ehren im antiken Griechenland abgehalten wurden, stehen am Ursprung der dramatischen Kunst. Dionysos, auch Bromios, der Lärmende, genannt, schlägt die Menschen in den Bann und führt sie in einen weinseligen Rausch, der zerstörerisch enden kann.

In einem Doppelgespräch mit dem Philosophen Paolo Pecere und der Religionswissenschaftlerin Susanne Gödde erfahren wir mehr über diesen vielgestaltigen, furchtbaren und lustvollen Gott, von Besessenheit, Grenzüberschreitung und davon, warum Gemeinschaften über alle Zeiten und Räume hinweg „dem Dionysischen“ einen wichtigen Platz eingeräumt haben.

Kultig rahmen wir das Gespräch mit der Gabe (nicht nur) antiker Rauschmittel – garantiert auch ohne Alkohol – und huldigen so ein wenig dem alten Theatergott.

 

Mit freundlicher Unterstützung des italienischen Kulturinstituts Köln

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Ort

Raffelbergpark
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr