300m²
Foto: Franziska Götzen
Das Theater an der Ruhr liegt in einem denkmalgeschützten Jugendstilgebäude, umgeben vom Raffelbergpark, abseits der Zentren, einzigartig gelegen. Seit der Neuausrichtung des Theaters stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wie bleibt ein Ort wie dieser lebendig, auch zwischen den Theaterinseln?
Die Antwort heißt 300m².
Das Foyer des Theaters – einst klassische Wartehalle – ist heute ein offener Begegnungs- und Kunstraum. Ein Ort ohne Konsumzwang, ohne Schwelle, offen für alle. Hier laufen künstlerische Arbeit und gesellschaftlicher Austausch zusammen: Konzerte, Workshops, Ausstellungen, Installationen, Diskurse, Familien- und Ferienformate und partizipative Theaterarbeiten verwandeln den Empfangsbereich in einen lebendigen Teil des Theaters.
Einige Formate haben sich dabei fest etabliert. Der Theaterspielplatz lädt bspw. Familien mit Kindern ein, das Theater spielerisch zu entdecken. Partizipative Produktionen, entwickelt auf Basis von Interviews mit Mülheimer Bürger:innen, bringen Menschen ins Theater und zusammen.
Und wenn gesellschaftliche Fragen drängen, reagiert das Foyer: als Diskursraum, als Ort des Austauschs, als Bühne für das, was gerade passiert.