Therapeutischer „Trip“?
Ein neuer Blick auf Psychedelika
Im Gespräch mit Henrik Jungaberle von der MIND Foundation (Berlin)
Die Medizin steht bei psychischen Erkrankungen immer noch vor großen Herausforderungen, denn die gängigen therapeutischen Ansätze helfen den Erkrankten nicht immer. Eine Methode, die in jüngster Zeit (wieder) stärker erforscht wird, ist der medizinische Einsatz von Psychedelika in der Psychotherapie. Die Berliner MIND Foundation setzt sich für die Erforschung und professionelle Anwendung von Stoffen wie Psilocybin, MDMA und LSD ein. Einige davon stehen kurz vor der Zulassung im Gesundheitssystem. MIND versammelt ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, um die Grundlage der neuen psychedelischen Therapien besser zu verstehen. Übergeordnetes Ziel der MIND Foundation ist dabei, einen „heilsamen, wissensbasierten und risikobewussten Umgang“ mit Psychedelika zu fördern. Wir sprechen mit deren Direktor, Henrik Jungaberle, über Funktionsweise und Akzeptanz psychedelischer Substanzen, über die deutsche Psilocybin-Studie EPIsoDE, über Deutschlands erste Spezialeinrichtung für psychedelische Medizin, die OVID Klinik Berlin, sowie über Risiken, Grenzen und Potentiale der Anwendung von Psychedelika in und außerhalb von Therapien.
Zugang nur in Verbindung mit einem Theaterticket.
Informationen
Ort
Raffelbergpark
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr