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Doppelvorstellung

Wir zeigen Das Band. Freundschaft als Lebensform. (UA) und Kein Ort. Nirgends. an einem Abend

Die Inszenierungen Das Band. Freundschaft als Lebensform (UA) und Kein Ort. Nirgends sind miteinander verbunden. Sie sind parallel entstanden, mit den gleichen Spieler*innen und in einem gemeinsamen Raum und sind sowohl als Doppelvorstellungen an einem Abend als auch als Einzelvorstellungen zu sehen.

Im Anschluss an die Doppelvorstellung am Samstag, 28.02. findet ein Nachgespräch statt.


Termine Einzelvorstellungen:
Kein Ort. Nirgends
So, 01.03. 18 Uhr
Do, 12.03. 19:30 Uhr

Das Band. Freundschaft als Lebensform (UA)
Do, 05.03. 19:30 Uhr mit Nachgespräch
Fr, 13.03. 19:30 Uhr mit Nachgespräch

Eine Kooperation im Rahmen von vier.ruhr

 

Das Band. Freundschaft als Lebensform. (UA)

Regie: Dijana Brnić und Alexander Weinstock

Was verbindet uns mit den Menschen, mit denen wir befreundet sind? Wie lange hält eine Freundschaft? Und was unterscheidet sie von familiären, beruflichen oder romantischen Beziehungen? Inspiriert von Interviews mit unterschiedlichen Menschen aus Mülheim an der Ruhr und Umgebung erkunden drei Spieler*innen in Das Band. Freundschaft als Lebensform (UA) eine besondere Form der Verbundenheit: In Freundschaft entsteht eine ganz eigene Art der Nähe und Verantwortung, der Aufmerksamkeit und Liebe – nicht zufällig, nicht aus Verpflichtung oder Erwartung, sondern freiwillig und bewusst. Vielleicht liegt darin ihr utopisches Moment, ihre zarte wie radikale Kraft: Als frei von Vorgaben gegenseitig gewählter Halt in der Welt, als eine gemeinsam betriebene Praxis der Zugehörigkeit ist sie ein gelebtes Gegenmodell zu Vereinzelung und Entfremdung.

Das Band ist ein szenisches Plädoyer für die Freundschaft und eine Hommage an die Menschen, die uns begleiten, unterstützen und aufrichten, die uns die Köpfe waschen, die Wahrheit sagen, uns annehmen und feiern.

 

Kein Ort. Nirgends.

Nach Christa Wolf
Regie: Alina Sobotta

Woran glauben Sie noch? Worauf hoffen Sie, was wünschen Sie – und wer macht mit?

Sie sind eingeladen zu Tee und Unterhaltung. Vor den Fenstern ist es nebelig und kalt. In Europa herrscht Krieg. Es ist Winter. In einem Salon lässt Christa Wolfs Roman Kein Ort. Nirgends Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist aufeinandertreffen – zwei Dichtende, Suchende, die ihrer Zeit fremd geblieben sind und sich jung für den Tod entschieden haben.

Die Idee des Salons und die Themen aus Kein Ort. Nirgends möchte die gleichnamige Inszenierung weiterdenken: Was heißt es heute, Kunst zu machen? Welche Radikalität fordern wir von ihr, welche Freiheit im Denken trauen wir uns zu? Und wo ist Heimat, wo Seelenverwandtschaft in dieser Gegenwart?

Drei Figuren ringen um die Notwendigkeit, Utopien zu formulieren – trotz allem. Der Salon, der hier im Foyer des Theater an der Ruhr entsteht, ist kein historisches Tableau, sondern ein Raum der gemeinsamen Befragung. Die Figuren suchen, hoffen, zweifeln, befragen und widersprechen sich. Hören Sie zu, mischen Sie sich ein, halten Sie aus, was nicht bequem ist.

Informationen

Ort

Foyer
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr

UTOPIE 2
20.02.-26.04.26 20.02.-26.04.26

Theater, Konzerte, Workshops, Lesungen und mehr!

Mehr
Do 26.02. 19:00
+ Installation
Tagesprogramm
18:00 • Kunst-Installationen • Installation
Sa 28.02. 19:00
+ Performance, Installation
Tagesprogramm
18:00 • Unverhoffte Begegnungen – ein Möglichkeitsraum • Performance
18:00 • Kunst-Installationen • Installation
Fr 06.03. 19:30
+ Performance, Installation, Gespräch
Tagesprogramm
18:30 • Resonanzräume • Performance
18:30 • Kunst-Installationen • Installation
22:30 • Nachtsalon • Gespräch
Fr 20.03. 19:30
+ Performance, Installation, Konzert
Tagesprogramm
18:30 • Resonanzräume • Performance
18:30 • Kunst-Installationen • Installation
21:30 • Karaoke • Konzert