Kara Handgraaf
ist Mitarbeiterin im Künstlerischen Betriebsbüro, Projektleiterin der neuen Spielzeitstruktur und Mitglied des künstlerischen Programmteams. Sie arbeitet seit 2018 am Theater an der Ruhr.
Kara Handgraaf hat Soziale Arbeit, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Essen und Bochum studiert. Derzeit macht sie ihren Master am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Sie hat für verschiedene Kulturinstitutionen, unter anderem die Ruhrtriennale, gearbeitet und betreibt als Vorstandsmitglied gemeinsam mit anderen seit 2013 das Makroscope, ein soziokulturelles Kunsthaus in Mülheim an der Ruhr. Für die Kurzfilmtage Oberhausen kuratiert sie seit 2017 als Mitglied des Kollektivs Filmgeflacker ein Programm aus Animations- und Low Budget-Filmen. Aktuell beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Antisemitismus in Kunst- und Kultur. Außerdem mit der Beziehung von Stadt und Theater, zuletzt war sie dazu mit dem Experimentalchor Glossa (Γλωσσα ) auf Kreta, unterstützt vom Goethe-Institut, zur künstlerischen Erforschung von Chor und Labyrinth.