Rechte für die Ruhr!
Welche Rechte hat unser Fluss? - Workshop zur Zukunft unseres Flusses – Eintritt frei!
Foto: Helena Grebe
Die Ruhr als juristische Person – mit eigenen Rechten, vertreten durch ein Gremium. Was andernorts auf der Welt (z.B. durch einen Gesetzesentwurf in Berlin, der die Spree und ihr Ökosystem als Rechtssubjekt mit eigenen Rechten anerkennen soll) bereits erprobt wird, könnte auch im Ruhrgebiet diskutiert werden.
Diskutieren Sie mit!
Wir laden Sie herzlich ein, am 26. Juli 2026 ab 14:30 Uhr gemeinsam mit Vertreter*innen aus Umweltorganisationen, Expert*innen und engagierten Bürger*innen im Theater an der Ruhr über diese Idee nachzudenken – offen, ergebnisoffen und im gemeinsamen Austausch.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine Initiative „Rechte für die Ruhr“ ein sinnvoller und zukunftsweisender Ansatz sein könnte. Kann die Anerkennung der Ruhr als Rechtssubjekt einen neuen Beitrag zum Schutz des Flusses leisten? Und könnte eine solche Initiative zugleich helfen, die Themen Klimawandel, Naturschutz und den Wert der Ruhr als gemeinsames Ökosystem wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken?
Für fachliche Impulse haben wir Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen:
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Christa Schragmann, Umweltpädagogin, spricht über die Ruhr in Geschichte und Gegenwart.
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Christine Ax, Philosophin, Ökonomin und Autorin, ist Vorständin im Verein „Netzwerk Rechte der Natur“, einem überparteilichen Zusammenschluss von Vertreter*innen aus Rechtswissenschaft, Rechtspraxis, Naturschutz, Politik, Zivilgesellschaft und engagierten Privatpersonen. Sie stellt die Arbeit des Vereins vor, der sich für die Verankerung von Naturrechten im Grundgesetz einsetzt und lokale Initiativen fachlich begleitet.
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Dr. Bernd Söhnlein, – Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit Schwerpunkt Umwelt- und Planungsrecht, Gründungsmitglied des „Netzwerks Rechte der Natur“ und Autor des Buches „Die Natur im Recht. Vision einer ökologischen Rechtsordnung“ (2024). Er wirkte 2025 am Entwurf eines Vertragsmodells für die ökologische Person der Pader mit, das neue Wege der rechtlichen Vertretung natürlicher Lebensräume aufzeigt.
Durch die Veranstaltung führen die erfahrenen Moderator*innen Mirja Anderl und Uwe Reineck von MaiConsulting Heidelberg. Nach einer Begrüßung und Vorstellung des Vorhabens geben die Expert*innen kurze Impulse zu ökologischen, rechtlichen und praktischen Fragestellungen.
Anschließend möchten wir mit Ihnen in einem World Café ins Gespräch kommen. In moderierten Kleingruppen diskutieren wir Chancen, Herausforderungen und mögliche Perspektiven einer Initiative „Rechte für die Ruhr“. Das Format bietet Raum für unterschiedliche Sichtweisen, Vernetzung und einen offenen Dialog – verbunden durch ein gemeinsames Anliegen: die Zukunft der Ruhr.
Die Veranstaltung bildet den Abschluss unserer Theater- und Kunstinsel UTOPIE 3. Gemeinsam möchten wir ein utopisches Projekt für Mülheim und die Region denken und ausloten, ob daraus ein konkreter Prozess entstehen kann.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Perspektiven!
Für die Planung des World Cafés bitten wir nach Möglichkeit um eine kurze Rückmeldung bis Freitag, den 24. Juli 2026, an
info [at] theateranderruhr.de
Selbstverständlich können Sie auch spontan teilnehmen – denn wir alle wissen: Alles ist im Fluss.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos!
Informationen
Ort
Zelt im Raffelbergpark
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr
OPEN AIR
Theater, Konzerte, Workshops, Lesungen und mehr!